heizkörper für wärmepumpe

Heizkörper für Wärmepumpe: Welcher Typ passt? (Typ 33 erklärt)

Eine Wärmepumpe arbeitet anders als eine klassische Gas- oder Ölheizung. Sie erreicht ihre beste Effizienz meist mit niedrigeren Vorlauftemperaturen. Genau deshalb stellt sich bei einer Modernisierung oder einem Neubau eine wichtige Frage: Welche Heizkörper passen zu einer Wärmepumpe?

Die gute Nachricht: Du musst nicht automatisch eine Fußbodenheizung einbauen, wenn du auf eine Wärmepumpe umsteigen möchtest. Moderne Heizkörper für Wärmepumpen können ebenfalls sehr gut funktionieren – vorausgesetzt, sie sind richtig dimensioniert und für niedrige Temperaturen geeignet.

Besonders interessant ist dabei der Heizkörper Typ 33. Durch seine größere Wärmeübertragungsfläche kann er bei niedrigen Vorlauftemperaturen mehr Wärme an den Raum abgeben als viele kleinere Heizkörper.

In diesem Ratgeber erfährst du, welcher Heizkörper für eine Wärmepumpe geeignet ist, warum Typ 33 häufig eine interessante Lösung darstellt, welche Rolle die Vorlauftemperatur spielt und worauf du beim Kauf achten solltest.

Table of Contents

Warum braucht eine Wärmepumpe andere Heizkörper?

Eine Wärmepumpe arbeitet besonders effizient, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Heizsystem möglichst gering bleibt. Deshalb sind niedrige Vorlauftemperaturen ein wichtiger Bestandteil eines effizienten Wärmepumpensystems.

Deshalb ist die Wahl des richtigen Heizkörpers für Wärmepumpe so wichtig.

Bei älteren Heizungsanlagen wurden Heizkörper häufig für deutlich höhere Vorlauftemperaturen ausgelegt. Eine klassische Anlage konnte beispielsweise mit Temperaturen wie 70 °C Vorlauf und 55 °C Rücklauf betrieben werden.

Eine Wärmepumpe muss dagegen häufig mit deutlich niedrigeren Temperaturen auskommen.

Typische Bereiche können beispielsweise sein:

  • Hohe Temperatur: etwa 60–75 °C
  • Mittlere Temperatur: etwa 45–55 °C
  • Niedrige Temperatur: etwa 30–45 °C

Je niedriger die notwendige Vorlauftemperatur, desto günstiger kann eine Wärmepumpe arbeiten.

Das bedeutet aber auch: Ein vorhandener kleiner Heizkörper, der früher bei 70 °C problemlos funktioniert hat, liefert bei 35 oder 40 °C möglicherweise nicht mehr genügend Wärme.

Deshalb kommt es nicht nur auf den Heizkörpertyp an. Heizkörpergröße, Raumheizlast, Vorlauftemperatur und Gebäudeisolierung müssen zusammenpassen.

Welche Heizkörper für Wärmepumpe sind geeignet?

Grundsätzlich können verschiedene Heizkörper mit einer Wärmepumpe kombiniert werden. Entscheidend ist nicht allein die Bezeichnung des Heizkörpers, sondern seine tatsächliche Wärmeleistung bei der vorgesehenen niedrigen Vorlauftemperatur.

Besonders interessant sind:

  • Plattenheizkörper
  • Typ 22
  • Typ 33
  • Niedertemperatur-Heizkörper
  • Gebläseunterstützte Heizkörper
  • spezielle Wärmepumpen-Heizkörper

Bei einer klassischen Modernisierung sind größere Plattenheizkörper häufig eine praktische Lösung. Sie lassen sich relativ einfach anstelle vorhandener Heizkörper montieren.

Dabei gilt eine einfache Grundregel:

Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto größer muss in vielen Fällen die benötigte Wärmeübertragungsfläche sein.

Genau hier kommt der Typ 33 ins Spiel.

Heizkörper Typ 33 einfach erklärt

Die Bezeichnung Typ 33 beschreibt den Aufbau eines Plattenheizkörpers.

Die erste Ziffer steht für die Anzahl der Heizplatten. Die zweite Ziffer beschreibt die Anzahl der Konvektionsbleche.

Ein Typ 33 besitzt also:

  • 3 Heizplatten
  • 3 Konvektionsbleche

Dadurch verfügt er über eine relativ große Wärmeübertragungsfläche.

Zum Vergleich:

HeizkörpertypHeizplattenKonvektionsbleche
Typ 1010
Typ 1111
Typ 2121
Typ 2222
Typ 3333

Typ 33 ist deshalb deutlich tiefer als viele einfachere Heizkörpertypen.

Das kann bei einer Wärmepumpe von Vorteil sein, weil eine größere Fläche dabei hilft, ausreichend Wärme auch bei niedrigeren Wassertemperaturen abzugeben.

Warum ist Typ 33 für Wärmepumpen interessant?

Der entscheidende Vorteil von Typ 33 Heizkörpern liegt in ihrer größeren Wärmeübertragungsfläche.

Stell dir einen Raum vor, der eine bestimmte Heizleistung benötigt. Bei einer hohen Vorlauftemperatur kann ein relativ kleiner Heizkörper diese Leistung erreichen.

Sinkt die Vorlauftemperatur jedoch deutlich ab, sinkt auch die Wärmeabgabe des Heizkörpers.

Eine Möglichkeit besteht darin, die Heizfläche zu vergrößern.

Genau das macht ein größerer Heizkörper beziehungsweise ein Heizkörper mit mehr Platten und Konvektionsflächen möglich.

Ein Typ 33 kann deshalb bei einer Wärmepumpe interessant sein, wenn:

Der vorhandene Heizkörper bei niedriger Vorlauftemperatur nicht genügend Leistung liefert und gleichzeitig genügend Platz für einen größeren Heizkörper vorhanden ist.

Allerdings bedeutet Typ 33 nicht automatisch, dass er in jedem Raum die beste Wahl ist.

Typ 22 oder Typ 33: Welcher Heizkörper ist besser?

Typ 22 ist einer der am häufigsten eingesetzten Plattenheizkörper. Er bietet ein gutes Verhältnis zwischen Wärmeleistung, Bautiefe und Platzbedarf.

Typ 33 ist leistungsstärker beziehungsweise kann bei gleicher Bauhöhe und Länge mehr Wärme übertragen, benötigt dafür aber mehr Tiefe.

Die Entscheidung hängt deshalb vom jeweiligen Raum ab.

MerkmalTyp 22Typ 33
Heizplatten23
Konvektionsbleche23
Bautiefegeringergrößer
Wärmeübertragungsflächehochsehr hoch
Platzbedarfmoderathöher
Für niedrige Temperaturengeeignetbesonders interessant
Optikkompaktermassiver

Wenn beispielsweise nur wenig Platz vorhanden ist, kann ein Typ 22 die bessere Lösung sein.

Wenn dagegen möglichst viel Heizleistung auf einer begrenzten Wandlänge benötigt wird, kann Typ 33 Vorteile bieten.

Welche Vorlauftemperatur braucht eine Wärmepumpe?

Es gibt keine einzige Vorlauftemperatur, die für jede Wärmepumpe und jedes Gebäude gilt.

Die benötigte Temperatur hängt unter anderem ab von:

  • Gebäudealter
  • Dämmstandard
  • Fenster
  • Raumgröße
  • Heizlast
  • Heizkörpergröße
  • Außentemperatur
  • gewünschter Raumtemperatur
  • hydraulischem Abgleich
  • Wärmeverteilung im Gebäude

Ein gut gedämmtes Gebäude kann möglicherweise mit deutlich niedrigeren Temperaturen beheizt werden als ein schlecht gedämmter Altbau.

Für eine Wärmepumpe ist beispielsweise ein System mit 35 °C Vorlauf sehr interessant. Aber auch 40 oder 45 °C können je nach Gebäude funktionieren.

Das Ziel sollte nicht einfach sein, eine bestimmte Temperatur zu erreichen.

Viel wichtiger ist:

Die niedrigste Vorlauftemperatur zu finden, mit der alle Räume auch bei kalten Außentemperaturen ausreichend warm bleiben.

Warum niedrige Vorlauftemperaturen wichtig sind

Die Effizienz einer Wärmepumpe hängt stark von der Temperatur ab, auf die sie das Heizwasser erwärmen muss.

Je höher die benötigte Vorlauftemperatur, desto mehr Arbeit muss die Wärmepumpe leisten.

Ein System mit niedriger Vorlauftemperatur kann deshalb unter passenden Bedingungen effizienter arbeiten.

Das bedeutet nicht, dass eine Wärmepumpe mit 50 °C Vorlauf grundsätzlich schlecht funktioniert. Sie kann durchaus damit arbeiten.

Allerdings sollte bei der Planung geprüft werden, ob das Gebäude und die Heizflächen auch mit einer niedrigeren Temperatur ausreichend beheizt werden können.

Deshalb ist die Kombination aus Wärmepumpe + ausreichend dimensionierten Heizkörpern so wichtig.

Wie groß muss ein Heizkörper für Wärmepumpe sein?

Eine pauschale Größe gibt es nicht.

Ein Heizkörper wird nicht einfach nach der Raumfläche ausgewählt. Entscheidend ist die benötigte Heizleistung des jeweiligen Raumes.

Ein 20-m²-Raum kann beispielsweise je nach Gebäudezustand eine völlig andere Heizleistung benötigen als ein anderer 20-m²-Raum.

Für eine genaue Dimensionierung wird deshalb eine Heizlastberechnung empfohlen.

Dabei wird unter anderem berücksichtigt:

  • Größe des Raumes
  • Außenwände
  • Fensterflächen
  • Dämmung
  • Gebäudestandort
  • gewünschte Raumtemperatur
  • Wärmeverluste
  • angrenzende beheizte Räume

Erst danach lässt sich sinnvoll bestimmen, welche Heizkörpergröße benötigt wird.

Typ 33 bei niedriger Vorlauftemperatur

Hier wird Typ 33 besonders interessant.

Ein Heizkörper, der bei hohen Vorlauftemperaturen eine bestimmte Leistung erreicht, kann bei einer deutlich niedrigeren Temperatur erheblich weniger Wärme abgeben.

Deshalb muss für Wärmepumpen immer auf die Leistungsangabe bei der tatsächlich geplanten Systemtemperatur geachtet werden.

Das ist ein wichtiger Punkt beim Kauf.

Ein Händler kann beispielsweise eine hohe Wattzahl für einen Heizkörper angeben. Diese Zahl allein sagt jedoch wenig aus, wenn sie unter Bedingungen ermittelt wurde, die nicht zu deiner Wärmepumpe passen.

Achte deshalb auf Angaben wie:

75/65/20 °C, 55/45/20 °C oder 45/35/20 °C.

Die drei Zahlen stehen vereinfacht für:

  1. Vorlauftemperatur
  2. Rücklauftemperatur
  3. Raumtemperatur

Für eine Wärmepumpe sind niedrigere Systemtemperaturen besonders relevant.

Bei jedem Heizkörper für Wärmepumpe zählt die Leistung bei deiner geplanten Systemtemperatur.

Beispiel: Warum die gleiche Größe unterschiedlich viel leistet

Nehmen wir einen Heizkörper mit einer bestimmten Länge und Höhe.

Bei einer hohen Vorlauftemperatur kann er eine hohe Wärmeleistung erreichen.

Wenn die Vorlauftemperatur deutlich reduziert wird, sinkt seine Wärmeabgabe.

Das bedeutet:

Ein Heizkörper, der bei 75/65/20 °C ausreichend groß erscheint, muss bei 45/35/20 °C möglicherweise deutlich größer dimensioniert werden.

Genau deshalb sollte man beim Austausch eines Heizkörpers nicht einfach die alte Größe übernehmen.

Stattdessen sollte geprüft werden:

Welche Heizleistung liefert der neue Heizkörper bei meiner geplanten Wärmepumpen-Temperatur?

Sind alte Heizkörper für eine Wärmepumpe geeignet?

Ja, alte Heizkörper können grundsätzlich weiterverwendet werden.

Das ist sogar ein wichtiger Vorteil bei der Modernisierung bestehender Gebäude.

Allerdings sollte jeder Raum einzeln betrachtet werden.

Wenn die vorhandenen Heizkörper groß genug sind und das Gebäude relativ geringe Wärmeverluste hat, kann eine Wärmepumpe möglicherweise auch mit den bestehenden Heizflächen effizient betrieben werden.

Problematisch wird es, wenn:

  • die Heizkörper sehr klein sind,
  • hohe Vorlauftemperaturen erforderlich sind,
  • das Gebäude schlecht gedämmt ist,
  • einzelne Räume bereits mit der bisherigen Heizung kaum warm werden.

In solchen Fällen können größere Heizkörper oder andere Maßnahmen sinnvoll sein.

Ein vorhandener Heizkörper für Wärmepumpe kann also weiter genutzt werden, wenn er groß genug ist.

Muss man für eine Wärmepumpe alle Heizkörper austauschen?

Nein.

Das ist ein verbreiteter Irrtum.

Ein Wärmepumpensystem bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Heizkörper ersetzt werden müssen.

Stattdessen sollte zunächst geprüft werden, welche Heizleistung die vorhandenen Heizkörper bei der gewünschten Vorlauftemperatur liefern.

In manchen Räumen reichen die bestehenden Heizkörper aus.

In anderen Räumen kann ein Austausch sinnvoll sein.

Das kann beispielsweise zu einer Kombination führen:

  • bestehende Heizkörper bleiben erhalten,
  • einzelne kleine Heizkörper werden durch größere Typ-22- oder Typ-33-Modelle ersetzt,
  • die Gebäudehülle wird verbessert,
  • anschließend wird die Heizungsanlage optimal eingestellt.

So kann eine Modernisierung deutlich wirtschaftlicher werden als ein kompletter Austausch aller Heizflächen.

Heizkörper Typ 33: Vorteile und Nachteile

Typ 33 hat einige interessante Eigenschaften, aber auch Nachteile.

Vorteile

Hohe Wärmeleistung:
Durch drei Heizplatten und drei Konvektionsflächen steht eine große Wärmeübertragungsfläche zur Verfügung.

Interessant für niedrige Temperaturen:
Typ 33 kann bei entsprechender Dimensionierung gut zu Wärmepumpensystemen passen.

Gut für Modernisierungen:
Er kann eine praktische Alternative sein, wenn keine Fußbodenheizung vorhanden ist.

Mehr Leistung auf begrenzter Wandlänge:
Wenn die Wand nicht lang genug für einen sehr langen Heizkörper ist, kann eine größere Bautiefe zusätzliche Leistung ermöglichen.

Nachteile

Größere Bautiefe:
Typ 33 ragt weiter in den Raum hinein als beispielsweise Typ 22.

Höheres Gewicht:
Drei Platten und drei Konvektionsflächen machen den Heizkörper schwerer.

Nicht für jede Wand geeignet:
Die Befestigung muss zur Konstruktion und zum Gewicht passen.

Optisch massiver:
In kleinen Räumen kann ein Typ 33 größer wirken.

Deshalb sollte die Entscheidung immer anhand der tatsächlichen Heizlast und der vorhandenen Platzverhältnisse getroffen werden.

Niedertemperatur-Heizkörper oder Typ 33?

Die Begriffe werden manchmal durcheinandergebracht.

Ein normaler Plattenheizkörper vom Typ 33 kann bei niedrigen Vorlauftemperaturen eingesetzt werden, wenn seine Leistung entsprechend dimensioniert ist.

Ein spezieller Niedertemperatur-Heizkörper kann dagegen konstruktiv stärker auf niedrige Systemtemperaturen ausgelegt sein. Einige Modelle verwenden beispielsweise zusätzliche Wärmeübertragungsflächen oder Gebläseunterstützung.

Der Vorteil solcher Systeme kann darin liegen, dass eine hohe Heizleistung auch bei niedrigen Wassertemperaturen erreicht werden kann.

Der Nachteil: Sie können teurer und technisch komplexer sein.

Für eine einfache Modernisierung kann deshalb ein größerer Plattenheizkörper bereits eine interessante Lösung darstellen.

Welche Heizkörpergröße ist bei Wärmepumpen sinnvoll?

Die optimale Größe hängt von der Heizlast und der gewünschten Vorlauftemperatur ab.

Ein typischer Ansatz wäre:

Nicht zuerst den Heizkörper auswählen und anschließend versuchen, ihn passend zu machen.

Besser ist:

Heizlast → Zieltemperatur → benötigte Heizleistung → Heizkörper auswählen.

So wird vermieden, dass ein Heizkörper zu klein dimensioniert wird.

Bei der Auswahl solltest du insbesondere folgende Werte vergleichen:

  • Heizkörperhöhe
  • Heizkörperlänge
  • Bautiefe
  • Typ
  • Wärmeleistung
  • Leistung bei niedriger Vorlauftemperatur
  • Anschlussart
  • maximaler Betriebsdruck
  • verwendetes Material

Besonders wichtig ist die Wärmeleistung bei der geplanten Systemtemperatur.

Was bedeutet 45/35/20 bei einem Heizkörper?

Diese Schreibweise ist bei der Heizkörperauswahl sehr wichtig.

45/35/20 °C bedeutet:

  • 45 °C Vorlauf
  • 35 °C Rücklauf
  • 20 °C Raumtemperatur

Die durchschnittliche Wassertemperatur liegt dabei bei ungefähr 40 °C.

Das ist deutlich niedriger als beispielsweise ein klassisches System mit 75/65/20 °C.

Für eine Wärmepumpe ist eine solche niedrige Systemtemperatur grundsätzlich interessant.

Wenn ein Heizkörper seine Leistung bei 45/35/20 °C erreicht, kann er deshalb für ein Niedertemperatursystem interessant sein.

Aber auch hier gilt: Die benötigte Heizleistung des Raumes muss zuerst bekannt sein.

Heizkörper für Wärmepumpe kaufen: Worauf du achten solltest

Wenn du einen Typ 33 für eine Wärmepumpe kaufen möchtest, solltest du nicht ausschließlich nach dem günstigsten Modell suchen.

Prüfe insbesondere:

1. Wärmeleistung

Vergleiche die Leistung bei der gewünschten niedrigen Vorlauftemperatur.

2. Abmessungen

Kontrolliere Höhe, Länge und Bautiefe.

3. Wandbefestigung

Ein Typ 33 ist relativ schwer. Die Befestigung muss dafür geeignet sein.

4. Anschluss

Prüfe, ob der Heizkörper zu deinem vorhandenen Rohrsystem passt.

5. Thermostatventil

Ein geeignetes Thermostatventil ermöglicht eine kontrollierte Raumtemperatur.

6. Korrosionsschutz und Verarbeitung

Gerade bei einer langfristigen Heizungsinvestition lohnt es sich, auf eine solide Verarbeitung zu achten.

7. Herstellerangaben

Nutze die technischen Daten des Herstellers und achte auf die angegebenen Prüfbedingungen.

Beispiel: Belrad Heizkörper Typ 33

Wer einen Typ 33 für Bad, Gäste-WC oder Wohnzimmer sucht, findet bei Amazon den Belrad Typ 33 mit Mittelanschluss, 8 Anschlüssen und Wandmontage (4,5 Sterne bei über 60 Bewertungen). Den Heizkörper gibt es in mehreren Größen. Vergleiche deshalb vor dem Kauf Länge, Höhe, Bautiefe und die Leistung bei deiner geplanten Vorlauftemperatur.

Belrad Heizkörper Typ 33 bei Amazon (Symbolbild)

👉 Belrad Typ 33 bei Amazon ansehen

Warum der hydraulische Abgleich wichtig ist

Selbst der beste Heizkörper kann nicht optimal funktionieren, wenn das Heizsystem falsch eingestellt ist.

Ein hydraulischer Abgleich sorgt vereinfacht gesagt dafür, dass die einzelnen Heizflächen passend mit Heizwasser versorgt werden.

Das ist bei einer Wärmepumpe besonders relevant.

Wenn einzelne Heizkörper zu viel Wasser bekommen und andere zu wenig, kann das System unnötig hohe Temperaturen benötigen.

Ein korrekt eingestelltes System kann dagegen dazu beitragen, die benötigte Vorlauftemperatur zu reduzieren.

Deshalb sollte man bei der Umstellung auf eine Wärmepumpe nicht nur über neue Heizkörper nachdenken.

Auch die gesamte Wärmeverteilung spielt eine wichtige Rolle.

Heizkörper für Wärmepumpe im Altbau

Gerade bei Altbauten ist die Frage nach geeigneten Heizkörpern besonders interessant.

Viele ältere Gebäude wurden ursprünglich für hohe Heizwassertemperaturen geplant.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine Wärmepumpe dort unmöglich ist.

Mögliche Maßnahmen sind beispielsweise:

  • Heizkörper vergrößern
  • kleine Heizkörper durch Typ 22 oder Typ 33 ersetzen
  • Gebäude besser dämmen
  • Fenster verbessern
  • Heizkurve optimieren
  • hydraulischen Abgleich durchführen
  • Wärmeverluste reduzieren

Manchmal kann bereits der Austausch einzelner Heizkörper einen großen Unterschied machen.

Besonders wichtig sind dabei Räume, die eine hohe Heizlast haben.

Heizkörper für Wärmepumpe oder Fußbodenheizung?

Eine Fußbodenheizung bietet eine sehr große Wärmeübertragungsfläche und eignet sich deshalb hervorragend für niedrige Vorlauftemperaturen.

Aber sie ist nicht die einzige Möglichkeit.

Typ-33-Heizkörper können eine deutlich weniger invasive Alternative sein, insbesondere bei einer Modernisierung.

Eine Fußbodenheizung kann umfangreiche Bauarbeiten verursachen. Je nach Gebäude müssen Bodenaufbau, Türen und andere Komponenten angepasst werden.

Ein größerer Heizkörper lässt sich dagegen häufig wesentlich einfacher austauschen.

Deshalb kann ein modernes Heizkörpersystem besonders bei bestehenden Gebäuden interessant sein.

Welche Räume profitieren besonders von größeren Heizkörpern?

Nicht jeder Raum benötigt denselben Heizkörpertyp.

Besonders interessant kann eine größere Heizfläche sein in:

  • Wohnzimmern mit großen Außenflächen
  • schlecht gedämmten Schlafzimmern
  • Badezimmern mit höherem Wärmebedarf
  • Eckräumen
  • Räumen mit großen Fenstern
  • Räumen mit mehreren Außenwänden

Dabei sollte nicht pauschal entschieden werden.

Ein gut gedämmtes kleines Schlafzimmer kann beispielsweise weniger Heizleistung benötigen als ein deutlich größerer Raum mit mehreren Außenwänden.

Gerade in diesen Räumen lohnt sich ein größerer Heizkörper für Wärmepumpe.

Häufige Fehler bei der Auswahl

Bei der Planung von Heizkörpern für eine Wärmepumpe passieren häufig einige typische Fehler.

Nur auf die Heizkörpergröße achten

Ein großer Heizkörper ist nicht automatisch richtig dimensioniert.

Alte Heizkörperleistung übernehmen

Die bisherige Heizungsanlage kann mit einer wesentlich höheren Vorlauftemperatur gearbeitet haben.

Nur die maximale Wattzahl betrachten

Die Leistung muss zur vorgesehenen Systemtemperatur passen.

Jeden Heizkörper automatisch austauschen

Das ist nicht immer notwendig.

Die Dämmung ignorieren

Weniger Wärmeverluste können die notwendige Heizleistung deutlich reduzieren.

Keine Heizlastberechnung durchführen

Ohne Berechnung bleibt die Auswahl häufig eine Schätzung.

Fazit: Heizkörper für Wärmepumpe, ist Typ 33 die richtige Wahl?

with Ja, ein Heizkörper für Wärmepumpe wie der Typ 33 kann sehr gut passen. insbesondere wenn eine niedrige Vorlauftemperatur erreicht werden soll und ausreichend Platz für einen größeren Heizkörper vorhanden ist.

Seine drei Heizplatten und drei Konvektionsflächen ermöglichen eine hohe Wärmeübertragungsfläche. Dadurch kann er eine interessante Lösung für Räume sein, in denen ein kleinerer Heizkörper bei niedrigen Temperaturen nicht genügend Leistung liefert.

Trotzdem sollte Typ 33 nicht automatisch als beste Lösung für jeden Raum betrachtet werden. Entscheidend sind die Heizlast, die Gebäudeisolierung, die gewünschte Vorlauftemperatur und die tatsächliche Heizleistung des gewählten Modells.

Wer eine Wärmepumpe mit bestehenden Heizkörpern kombinieren möchte, sollte deshalb zuerst prüfen, ob die vorhandenen Heizflächen bei niedrigen Temperaturen ausreichend Leistung liefern. Wenn nicht, kann ein größerer Typ 22, Typ 33 oder ein spezieller Niedertemperatur-Heizkörper die passende Lösung sein.

Am Ende zählt nicht allein der Heizkörpertyp, sondern das Zusammenspiel des gesamten Systems: Wärmepumpe, Heizkörper, Gebäudehülle, Heizkurve und hydraulischer Abgleich müssen aufeinander abgestimmt sein.

Wenn du einen Typ 33 suchst, kannst du dir den Belrad Typ 33 bei Amazon als Beispiel ansehen. Vergleiche dabei die Leistung bei niedriger Vorlauftemperatur mit dem Bedarf deines Raums.

 

Ähnliche Beiträge